Zur Geschichte des Restaurant Weierich
Unser Restaurant steht auf althistorischem Grund - in unserem Keller sind die Quader der einstigen Stadtmauer aus derm 12. Jahrhundert, der "Lugbank" (der Name stammt vom Ausblick aus der Bastei zum Lugen/Schauen nach dem Feinde) noch vorhanden. Das Haus selbst steht auf einem Wohnturm aus dem 12. Jahrhundert.
Anno 1601 wird es als "Haus zum Taucher" nach seinem Besitzer, dem Büttner und Bierbrauer Albert Taucher erstmals unrkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert wird der Bierbrauer Lesch genannt, von welchem der vor dem Haus sprudelnde "Leschenbrunnen" seinen Namen hat.
Das Restaurant Weierich
ist übrigens 1907 in die Bamberger
Geschichte eingegangen,
als im Bamberger Bierkrieg
die Erhöhung von 10 auf 11
Pfennig für das Seidla
nicht mitgegangen wurde.
Am Ende ließen die Bamberger
Brauer die Erhöhung fallen.
Zur Ehrenrettung der Domstädter
muss allerdings gesagt werden,
dass Weierich damals sein Bier
aus Forchheim bezog und somit
die Preispolitik der ansässigen
Brauereien unterlaufen
werden konnte.
Der spätere Besitzer hat 1923 eine urgemütliche altdeutsche Bierstube geschaffen, die zu einer Sehenswürdigkeit Bambergs geworden ist: Butzenscheiben und Glasgemälde runden den Raum behaglich ab. Zur weiteren künstlerischen Ausstattung gehören geschnitzte Stühle und Bildhauerarbeiten.
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